کتاب خویشاوندی های اختیاری

اثر یوهان ولفگانگ فون گوته از انتشارات نشر چشمه - مترجم: سعید پیرمرادی-بهترین رمان ها

یوهان ولفانگ فون گوته در شاهکار ادبی حاضر یکی از دیرپاترین روابط انسانی، یعنی رابطه‌ی زوجی و پیچیدگی‌های ناشی از تقابل احساس و اخلاقیات حاکم بر این رابطه را به تصویر می‌کشد. گفته‌ها و ناگفته‌های بسیاری در این‌باره دارد، گویی در زمان حال و میان ما زندگی می‌کند و می‌نویسد. رمان خویشاوندی‌های اختیاری که از جانب بسیاری معاصران گوته جنجالی نام گرفت، در آفرینش رمان‌های قرن نوزدهم و بیستم تاثیر بسزایی داشت. خویشاوندی‌های اختیاری گوته سرآغاز یک سبک داستان‌سرایی در ادبیات جهانی شد. به دنبال او و با الهام از رمان گوته، مادام بواری فلوبر، آنا کارنینای تولستوی و افی بریست فونتانه عرضه شدند. زمانی که توماس مان کوه جادو را می‌نوشت و بیش از آن، سرگرم نگارش مرگ در ونیز بود، در جست‌وجوی «تعادل میان حس و اخلاق» رمان گوته را بیش از پنج بار خواند، مطلبی که به نظر وی در خویشاوندی‌های اختیاری گوته به کمال نشسته است؛


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معرفی کتاب خویشاوندی های اختیاری از نگاه کاربران
Analysis of the meaning and difficulties of marriage, especially the effect of other people. The first third is more thoughtful and analytical; the remainder slightly more plot-driven. The mannered, detached and somewhat unnatural style (though apparently typical of a common German novel form of the time) is slightly reminiscent of Ivy Compton-Burnett, and makes the whole experience rather unengaging.


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Che strazio.

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Die natürliche Anziehungskraft (Ist es noch Lust? Ist es schon Liebe?) hält nichts auf. Nur ist das in diesem Roman mal nichts Positives. Goethe schildert in Die Wahlverwandtschaften anschaulich den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und der Leidenschaft, dem Trieb, der Chemie, die zwischen den Menschen herrscht. Tatsächlich ist der Titel des Romans aus dem Bereich der Chemie entnommen (Goehte war schließlich ein echter Renaissancemensch, und Hobbynaturwissenschaftler).

In diesem Roman lädt ein Ehepaar mittleren Alters für eine Weile zwei Freunde in ihr Haus ein. Es entwickelt sich ein romantisches Beziehungsviereck, das sich wunderbar auflösen ließe, würde die Gesellschaft, in der die Protagonisten wandeln, so etwas nicht als skandalös und untragbar erachten.

Die vier Hauptcharaktere stellen dabei alle sehr unterschiedliche Persönlichkeiten da (Bemerkenswert übrig auch die Namensverwandtschaft aller Beteiligten. Als würden sie verschiedene Aspekte desselben Ottos darstellen ;) ). Während der Hauptmann und Charlotte dabei noch am vernünftigsten, bodenständigsten wirken, stellen sicher Eduard und Ottilie die Extreme da. Und um ihre Leidenschaft dreht sich der Konflikt auch hauptsächlich.

Ja ja, höre ich euch sagen, Ist ja wie immer: der ältere Herr und das blutjunge Mädchen stehen im Fokus. Die Beziehung von Charlotte und dem sexy Hauptmann wirkt da nicht gleichgestellt, sondern untergeordnet. Wie könnte es anders sein, das Buch wurde ja auch von einem alten Sack geschrieben, der am liebsten junge Leute liebte! Aber halt, sage ich, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Wir verbringen erstaunlich wenig Zeit mit Eduards unterbeschäftigtem Penis. Dafür bin ich Goethe unendlich dankbar.

Tatsächlich verbringen wir die Hälfte des Buches mit Charlotte und Ottilie und welche Gäste oder Handwerker grad im Haus sind (klingt nach dem Set-Up für einen Porno, das ist es aber nicht). Der zentrale Konflikt bleibt zwar die unangenehme, starke Zuneigung von Eduard zu Ottilie, aber die Männer selbst sind abwesend.

Charlotte, im Gegenteil zu so manch anderem Charakter in diesem Roman, ist vernünftig genug, ihrer Lieber zum Hauptmann zum Wohle der gesamten Gruppe zu entsagen. Eduard hingegen, der byronische, überdramatische Mann, benötigt furchtbar aufwändige Vorkehrungen (Auszug, Feldzug) um von Ottilie fernzubleiben. Dummerweise scheint Ottilie, das andere Extrem, als das zaghafte, ziellose Mädchen, gerade der Kindheit entwachsen, dabei nicht viel mitzureden zu haben.

Ottilie wirkt das ganz Buch über, mit Ausnahme der tragischen Auflösung gänzlich fremdbestimmt. Und das führt schließlich einerseits zur Katastrophe. Ottilie will entgegen dem Wunsch ihres Herzens den gesellschaftlichen Normen sich beugen, (view spoiler)[ja sie sieht sogar den Tod des kleinen Ottos als Strafe dafür, dass sie in Betracht zog mit Eduard eine Beziehung einzugehen. (hide spoiler)]

Das Pech für sie ist, dass es in der Ehe von Charlotte und Eduard nichts mehr zu retten gibt, nachdem jener für Ottilie entflammt ist. Charlotte, ihrem Charakter entsprechend sieht das ein und steht einer Scheidung von Eduard offen gegenüber.

Dummerweise entscheidet Ottilie sich letztlich, für eine Überzeugung einzutreten, und zwar, dass sie der Auslöser für einen Skandal nicht sein möchte, und bringt Charlotte dazu, von der Scheidung abzusehen. (view spoiler)[Ottilie flieht vor Eduards Avancen. Da sie gleichzeitig nicht verbergen kann, dass sie ihn aber trotzdem noch liebt, lässt er sie nicht ziehen, stellt ihr weiter nach, wodurch sich Ottilie schließlich zur Selbstzerstörung gedrängt sieht. (hide spoiler)]

Wenn ihr jetzt meint, da fehlt doch noch ein Charakter, dann habt ihr Recht. Der Hauptmann Otto war aber wohl an dem Tag als die interessanten Persönlichkeiten verteilt wurden krank. Auch wieder ein Anzeichen dafür, dass die Beziehung zwischen Charlotte und Otto dem Autor nicht so wichtig war, wie die eigentliche Handlung um Ottilie. Dafür macht er ab und zu Dinge, über die frau sehnsuchtsvoll seufzen kann, wie ein Kind vor dem Ertrinken zu retten (nettes Foreshadowing ;) ) und dabei heroisch und nass und ein Offizier und Gentleman zu sein. Juchu!


Einige mögen sagen gerade der Teil im Haus mit den beiden Damen, dieser Teil, bis die Männer zum Denouement zurückkehren, dauert zu lange, und ja, er ist etwas lang, vielleicht auch langatmig, aber nie langweilig. Das Buch lässt sich wirklich zügig, flüssig lesen, und ist dabei einfach unglaublich zitierfähig und –würdig. Selbst wenn man von der Handlung etwas enttäuscht würde, die präzise Sprache, die Verwendung von Themen und Symbolen, macht da einiges wieder wett.



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@I can forgive you and forgive myself only if we have the courage to alter our situation, since it is not within our power to alter our [email protected]

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Difficile incontrare una coppia involontariamente più odiosa di Edoardo e Ottilia, in letteratura.
La figura della donna angelicata ha da tempo perso ogni attrattiva per me, e se la sopporto in poesia -perchè necessaria-, in prosa la odio perchè risulta sempre un personaggio sopravvalutato e troppo irreale per poter essere preso sul serio. Perciò la santità di Ottilia mi è risultata insopportabile, specialmente mentre mi avvicinavo al finale.
Non parliamo poi di Edoardo! Un uomo che passa letteralmente tutta la vita a cercare di ottenere Carlotta, infine riuscendoci e sposandola, di cui poi perde ogni interesse quando incontra Ottilia. Edoardo ha una serie di comportamenti durante lo svolgersi del romanzo che fanno di lui un bambino egoista; la stessa cosa si potrebbe dire di Ottilia nella prima parte del romanzo, ma in lei la cosa si può giustificare: ha appena 18 anni, totalmente inesperta del mondo, associa Edoardo alla figura paterna che ha perso da bambina e perciò si affida completamente a lui. Ma Edoardo non ha nessuna giustificazione! Lui stesso non sa far altro che giustificare questa sua ossessione per Ottilia con il @[email protected](view spoiler)[@Siamo destinati a stare insieme perchè questa coppa con le nostre iniziali non si è rotta quando [email protected] Un mucchio di palle, Edoardo, un mucchio di gran stronzate romantiche (hide spoiler)]. E dico ossessione perchè a me la loro relazione sembra più unossessione reciproca piuttosto che la classica situazione da @star-crossed [email protected]
Sicuramente capisco che Ottilia è stata ideata come figura da osannare e contemplare, anche se non da prendere a esempio; ma Edoardo? Spero proprio non fosse ritenuto un personaggio positivo anche allora, e spero che Goethe stesso lo biasimasse.
Ci sono molte altre cose che non mi sono piaciute in questo romanzo. Non sono una grande fan di Goethe (già I dolori del giovane Werther mi avevano fatto @[email protected] dalla noia), ma rispetto quel che rappresenta nella letteratura, comprendo i motivi per cui Le affinità elettive sia considerato un grande classico tedesco, eppure francamente non mi è piaciuto. Non lho propriamente detestato, perchè spesso dava spunti di riflessione interessanti, ma avrei tanto voluto che i personaggi del Capitano/Maggiore e di Carlotta fossero esplorati molto di più (view spoiler)[(non è possibile, infatti, che Carlotta perda un bambino e lunica di cui mi si dice cosa prova è Ottilia, che tra laltro ne è stata la causa) (hide spoiler)]. Per questo do 3 stelle.

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